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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Sonntagspredigt

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Hier können Sie die aktuelle Sonntagspredigt aus der Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands zeitnah sehen und hören.


- Predigten von Erzpriester Nikolai Artemoff in deutscher Sprache

Auf Anregung unserer Gläubigen und der Besucher unserer Internet-Seite bieten wir Video- und Tonaufzeichnungen zum Anhören oder zum Herunterladen an .

Jahr 2014 Jahr 2013 / Jahr 2012 / Jahr 2011 / Jahr 2010 /

16. November - 23. Sonntag nach Pfingsten. (Erzpr. Nikolai Artemoff)
23. Sonntag nach Pfingsten

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Die Gemeinde feiert das Fest ihrer Heiligen

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Wir laden unsere deutschsprachigen Gläubigen dazu ein, das Patronatsfest mitzufeiern!
Sa. - 7. Februar  2015 17:00 Nachtwache (Vigil) und So. - 8. Februar  2015 10:00 Göttliche Liturgie

Die heiligen Neumärtyrer und Bekenner Rußlands sind uns nah in Zeit und Geist, in welchem wir erzogen sind und den wir nach dem Maß unserer Kräfte angenommen haben. Heute befinden sich hier in der Ikonostase unserer Kirche Teilchen der Reliquien der uns besonders nahestehenden heiligen Märtyrer-Nonnen, der Großfürstin Elisabeth und der Novizin Barbara. Die Großfürstin Elisabeth war eine Darmstädter Prinzessin, die ihre Heimat verließ und eine neue Heimat fand – sowohl körperlich als auch geistlich. In den schrecklichen Tagen der Verfolgung gesellte sich ihre Klostergehilfin, die russische Novizin Barbara, zu ihr und ging mit ihr ins Martyrium.
Martyrium, ist dasselbe wie Christentum. Diese beiden Worte sind gleichbedeutend. Der gegen Christus und Seine Nachfolger gerichtete Haß darf uns nicht verwundern. Er ist natürlich, er ist vom Herrn Selbst vorhergesagt, Der da sprach: Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie Mich vor euch gehaßt hat (Jo 15, 18). Was für Schüler sind wir aber, wenn wir nicht in den Fußstapfen unseres Lehrers folgen?
Der Herr warnt uns davor, Anstoß zu nehmen, wenn wir um Seinetwillen leiden müssen. Und wir leiden, jeder nach seinem Maß – nicht nur die Neumärtyrer, denen unsere Kirche geweiht ist, ebenso wie die Märtyrer aller Zeiten, sondern auch wir, denn nur dann sind wir Christen.

 

Die Vorfastenzeit

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zum Thema -"Große Fastenzeit"- " Fasten" - " Beichte" - " Empfang der Heiligen Gaben"

Der Großen Fastenzeit gehen im Fastentriodion drei Wochen Vorbereitung voran. Im Laufe dieser drei Wochen nähert sich die Kirche Schritt für Schritt der Großen Fastenzeit (fängt am 23. Februar 2015 an). Im Jahre 2015 beginnt das Fastentriodion am 1. Februar (19. Januar nach Altem Stil)

Der erste Vorfastensonntag: Sonntag vom Zöllner und Pharisäer. Download

In der ersten Vorbereitungswoche gibt es keine Fastentage, wie dies üblicherweise am Mittwoch und Freitag der Fall ist. Deshalb wird diese Woche "fastenfreie Woche" genannt.  Am Anfang der Woche, am Sonntag, wird das Evangelium über den Zöllner und den Pharisäer gelesen.Der Pharisäer, der getreu alle überkommenen Vorschriften hält und sich dessen vor Gott rühmt, wird beschämt durch den gesetzlosen Zöllner, der in Demut seine Unwürdigkeit bekennt. Die Demut ist die erste Vorbedingung für ein heilsames Fasten. Ohne sie sind alle übrigen Anstrengungen vergeblich.

 

Heilig werden mit den Heiligen

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Ein einziger Gedanke eines Heiligen hat die Kraft, das ganze Leben zu verändern.
Es gibt da so einen Trick: die Vorstellung von Heiligkeit so zu erheben, zu überhöhen, dass die Heiligkeit von vorne herein unerreichbar scheint, unwirklich. Irreal. Tatsächlich aber ist die heilige Praxis einfach – praktisch eben. Völlig real. Gott schenkt einem jeden von uns die Zeit. Diese Zeit können wir anfüllen mit dem Licht der Heiligen.
Höchste Zeit mit den Heiligen zu leben.
Im Verlauf des Jahres gedenkt die Kirche der Heiligen, damit alle nachfolgenden Generationen sich ihr Leben, ihre Werke, Worte und vor allem ihre Denkweise, die Herzensbildung aneignen können. So dringt die Heiligkeit in ununterbrochener Tradition in unsere sündige Welt ein, greift Platz darin. Auch in unserer Zeit wandeln heilige Menschen auf unserer Erde, Gottgefällige, Tempel des Heiligen Geistes – diese lebendigen Vorbilder zur Nachfolge. Erkennen kann sie aber nur der, der im selben Geist zu leben beginn

"Wir wollen nur Weniges aus dem Leben und Tun des einzelnen Helden mitteilen und in diesem Wenigen die Richtung seines Lebens klar legen. Dann wollen wir zu einem anderen übergehen."

FEBRUAR:

Markianus

Vielmehr richtete er auf Gott und göttliche Dinge seine ganze feurige Liebe, sagte allem Lebewohl und erwählte das Innere der Wüste und erbaute sich eine kleine Hütte, die kaum seinen Körper faßte, und umgab sie mit einem kleinen Zaune. Darin blieb er für immer eingeschlossen, von allem menschlichen Verkehr abgeschnitten, nur mit dem Allherrn sich unterhaltend und auf seine süße Stimme lauschend. Wenn er nämlich die göttlichen Schriften las, glaubte er sich der göttlichen Stimme zu erfreuen, und wenn er betete und Flehen darbrachte, vermeinte er leibhaftig mit dem Herrn zu reden. Und am Genusse so großer Lust konnte er sich nie sättigen. Denn er hörte den Heiligen Geist durch den großen David verkünden: „Wer betrachtet im Gesetze des Herrn Tag und Nacht, wird sein wie ein Baum, der gepflanzt ist an Wasserläufen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter fallen nicht ab.” Nach diesen Früchten verlangend, unterzog er sich den süßesten Mühen. Das Gebet löste der Psalmengesang ab, den Psalmengesang wieder das Gebet, und beide die Lesung der heiligen Schriften.

Wer erst nach Verlauf mehrerer Tage Speise zu sich nehme, meinte er, verrichtete an den Fasttagen den göttlichen Dienst lauer, am Tage der Nahrungsaufnahme hingegen beschwerte man begreiflicherweise den Magen mit Übermaß und machte so den Geist für die Nachtwachen träger. Darum, sagte er, sei es besser, täglich Nahrung zu sich zu nehmen, niemals aber bis zur Sättigung. Wahres Fasten sei beständiger Hunger. Er hatte sich vorgenommen, jeden Tag nur abends zu essen, sich aber niemals zu sättigen, sondern immer zu hungern und immer zu dürsten und dem Körper nur das zum Leben Notwendige zu gestatten.

 

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Gottesdienstplan

Das Patronatsfest in München - 8.02.2015


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