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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Sonntagspredigt

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Hier können Sie die aktuelle Sonntagspredigt aus der Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands zeitnah sehen und hören.


- Predigten von Erzpriester Nikolai Artemoff in deutscher Sprache

Auf Anregung unserer Gläubigen und der Besucher unserer Internet-Seite bieten wir Video- und Tonaufzeichnungen zum Anhören oder zum Herunterladen an .

Jahr 2014 Jahr 2013 / Jahr 2012 / Jahr 2011 / Jahr 2010 /

16. November - 23. Sonntag nach Pfingsten. (Erzpr. Nikolai Artemoff)
23. Sonntag nach Pfingsten

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Orthodoxes Treffen

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Unser Orthodoxes Treffen beginnt im Jahre 2014 am Donnerstag 25. Dezember.  
(
Liste der Themen und Programm )

Das gewohnte Datum der Eröffnung des Treffens ist der 25. Dezember (nach westlichem Kalender). In diesem Jahr kann das Treffen am Donnerstag, 25. Dezember, nachmittags um 15:00 Uhr, beginnen.

Über 30 Jahre findet unser Orthodoxes Treffen statt. In unseren Tagen macht es nicht mehr viel Mühe alle nur erdenkliche Information – auch zu Fragen der Orthodoxie – zu finden. Aber auch in den letzten Jahren, wie schon zuvor, ging es ja nicht etwa nur darum, einem Informationsmangel abzuhelfen, vielmehr um die Möglichkeit, die Orthodoxie ganzheitlich zu erleben. Diese Form der Begegnung – die Gespräche mit den Geistlichen, die täglichen Gottesdienste, das gemeinsame Essen, die Diskussionen und das gegenseitige Sich-Kennenlernen, ja vielleicht sogar gewisse Unbequemlichkeiten in der Nachtruhe – all das bildet einige Tage eines völlig anderen Lebens.

Zum Treffen versammeln sich über 100 Besucher (s. Orthodoxes Treffen  2009 2010 - 2011 - 2012) und wir bitten, möglichst frühzeitig im Vorfeld des Treffens – auch schon jetzt – um Mitteilung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , seien es Angebote von Vorträgen (eventuelle Vortragende, zwecks rechtzeitigem Erhalt eines Visums) oder auch nur die eigene Absicht zu kommen. -  Anmeldeformular -

Eingeladen sind alle Orthodoxen, die an ihrer Kirche interessiert sind, unabhängig von Alter und Entfernung. Interessierte bitten wir, sich anzumelden mit Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer für jeden Teilnehmer. (Ehepaare sollen dies bei der Anmeldung vermerken - dies ist notwendig wegen der Organisation der Unterkunft und Essensvorbereitung).

Anmeldung: Anmeldeformular oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

weiter unten das Programm Tag für Tag -

 

Hauptetappen der Verkirchlichung des heutigen Menschen

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"Durch die Demut und den Gehorsam erschöpft sich der Stolz; durch die Bescheidenheit, die Einfachheit, einem am Gewissen und Pflichtgefühl orientierten Verhalten, dem Unabhängigsein von der Meinung anderer Leute erschöpft sich die Ruhmsucht; durch die Freigebigkeit, das Almosengeben und die Spendenbereitschaft erschöpft sich die Geldgier; durch das Gebet, den Gottesdienst, die Kontemplation und das Gottesgedenken, die geistliche Lesung, durch Gespräche über das Heil und die Werke der Barmherzigkeit erschöpft sich der Müßiggang; durch geistige Freundschaft, Einmütigkeit, Erbarmung erschöpft sich die Wollust; durch Anteilnahme an den Sorgen des Nächsten, eine friedliche Gesinnung, herzliches Entgegenkommen und Geduld erschöpft sich der Zorn; durch Hoffnung auf Gott, Gottesfurcht, Erinnerung an die Todesstunde und ein Märtyrerende als Teilnahme am Kreuzesleiden des Herrn erschöpft sich die Verzagtheit." Vortrag von Anatolij Garmaev

“Die Etappen bei der Verkirchlichung des Menschen wurden von Isaak dem Syrer in drei Erkenntnisstufen unterteilt: die sündenbehaftete, die der natürlichen Tugenden und die der vollkommenen Tugenden. Der hl. Feofan der Klausner nannte fünf Etappen für die Aneignung der Gnadengaben, der ehrw. Abba Dorotheos wiederum drei – die Stufen des Knechtes, des Taglöhners und des Sohnes. Und der selige Diadochos schrieb, daß “die Gnade ihre Gegenwart verbirgt und die wohlwollende Zustimmung der Seele erwartet, um dann durch ein unaussprechliches Gefühl ihre Gegenwart zu offenbaren und sich hernach wieder im Herzen zu verbergen und die Regungen der Seele zu erwarten.”

Für den heutigen Menschen eignet sich eine Unterteilung der Stufe der Sündhaftigkeit in drei Etappen, um zu erklären, was mit dem Menschen vor sich geht.

 

Neujahr, Neues Jahr – bürgerlich und kirchlich

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Troparion, Ton 2:
Der gesamten Schöpfung mitwirkend Helfender, der Du die Zeiten und die Jahre in Deiner Macht hältst, segne den Kranz des Jahres Deiner Güte, Herr, bewahre Dein Volk und Deine Stadt in Frieden, durch die Gebete der Gottesgebärerin, und errette uns.
Kontakion, Ton 2:
Der Du in den Höchsten lebst, Christus König, Schöpfer und Erbauer aller sichtbaren und unsichtbaren Wesen, der Du die Tage und die Nächte, die Zeiten und Jahre geschaffen hast, segne jetzt den Kranz des Jahres: bewahre und behüte in Frieden Deine Stadt und Dein Volk, Allbarmherziger.

Das Bittgebet mit der Predigt von Erzbischof Mark und die Segnung zum Neujahrstag findet heuer in unserer Kathedralkirche am 31.12. um 19:00 Uhr statt.

Da das Leben der Russen nach wie vor eng mit dem kirchlichen Kalender verbunden ist, sprechen sie vom "Neujahr" und dem "alten Neuen Jahr". die Bezeichnung mag absurd klingen... Dieses "alte Neue Jahr" folgt auf Weihnachten, befindet sich außerhalb der weihnachtlichen Fastenzeit, und ist stets ein Festtag in der Kirche: Beschneidung des Herrn, und der Tag des heiligen Basilios des Großen. Fastenfrei. Hier geht es also zunächst um den 1. Januar nach gregorianischem Kalender (dem bürgerlichen Kalender) und dem 13 Tage später folgenden 1. Januar des julianischen Kalenders: 14. Januar im Gregorianischen.

Aber das kirchliche Jahr, das Heilige Jahr, beginnt ohnehin mit dem 1. September, sprich: dem ersten Tag des siebten Monats – denn "septem" kommt von "sieben", so wie "octo" = "acht" sich im Namen Oktober, entsprechend die "neun" im Namen November wiederfindet...  und wollten wir Dezember als mit der zwölf verbunden interpretieren, dann würden wir ja sogar das Dezimalsystem aushebeln! Wer wollte sich das heute erlauben? Und doch hält man heute den Dezember für den zwölften Monat, und schreibt die 12 ohne rot zu werden.

Nun stimmt in Bayern die Welt noch an einigen Stellen, so beginnt das Schuljahr in Bayern ziemlich regelmäßig zum 14. September, was nach russisch-orthodoxem Kalender eben der 1. September ist: Beginn des heiligen Jahres. Warum die 13 Tage? Geht die Uhr nach? Der gregorianische Kalender ist nicht etwa wie die moderne Sommerzeit nur eine Stunde vor gestellt, sondern – gegenüber dem Julianischen – ganze 13 Tage (ursprünglich waren es nur zehn, aber in vier Jahrhunderten sind drei Tage dazu gekommen, die man entsprechend abziehen muss, um zum kirchlichen Datum zu gelangen). So feiern die Russen das Weihnachtsfest keineswegs am 6. und 7. Januar, wie es manche meinen, sondern nach kirchlichem Kalender ist dann gerade der 24. und 25. Dezember. Hat man es genau verstanden, dann steht die Frage im Raum, weshalb in Deutschland generell Weihnachten am 11. und 12. Dezember gefeiert wird... Schwierig? Aber nicht unlogisch. Und zwar nicht nur im Hinblick auf das Fest der Geburt Christi, sondern auch im Hinblick auf das Fest der Geburt der Gottesmutter Maria.

 

Heilig werden mit den Heiligen

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Ein einziger Gedanke eines Heiligen hat die Kraft, das ganze Leben zu verändern.
Es gibt da so einen Trick: die Vorstellung von Heiligkeit so zu erheben, zu überhöhen, dass die Heiligkeit von vorne herein unerreichbar scheint, unwirklich. Irreal. Tatsächlich aber ist die heilige Praxis einfach – praktisch eben. Völlig real. Gott schenkt einem jeden von uns die Zeit. Diese Zeit können wir anfüllen mit dem Licht der Heiligen.
Höchste Zeit mit den Heiligen zu leben.
Im Verlauf des Jahres gedenkt die Kirche der Heiligen, damit alle nachfolgenden Generationen sich ihr Leben, ihre Werke, Worte und vor allem ihre Denkweise, die Herzensbildung aneignen können. So dringt die Heiligkeit in ununterbrochener Tradition in unsere sündige Welt ein, greift Platz darin. Auch in unserer Zeit wandeln heilige Menschen auf unserer Erde, Gottgefällige, Tempel des Heiligen Geistes – diese lebendigen Vorbilder zur Nachfolge. Erkennen kann sie aber nur der, der im selben Geist zu leben beginn

17./ 20. Dezember - Hl. Ambrosius, Bischof von Mailand

"Wir haben ja einen guten, milden Herrn, der Allen gerne verzeihen will, der durch den Propheten dich gerufen hat mit den Worten: „Ich gedenke nicht", sagt der Herr; „du aber gedenke daran", mit anderen Worten: „Ich rufe die Sünden, welche ich dir verziehen habe, nicht in mein Gedächtniß zurück; du aber gedenke daran. Ich denke ihrer nicht um der Gnade willen, die ich dir verliehen; du aber denke daran um der Besserung willen, damit du dir bewußt bleibst, daß die Sünde dir nachgelassen ist; damit du dich nicht rühmest, als seiest du unschuldig, damit du, indem du dich selbst rechtfertigst, dich nicht ärger belastest. Willst du gerechtfertigt sein, dann bekenne vielmehr deine Missethat. Das Band der Verbrechen wird durch schamerfülltes Bekenntniß gelöst."

Ein anderes Wort sagt: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."(Joh. 3,36). Was nun bleibt, das hat doch sicher irgendwo angefangen, und zwar hier bei der Sünde, vorher nicht geglaubt zu haben. Sobald nun Jemand glaubt, weicht der Zorn Gottes und das Leben kehrt zurück. An Christus glauben, ist also Gewinn des Lebens: denn wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet.

Hier bemerken die Gegner, daß derjenige, welcher an Christus glaube, auch sein Wort bewahren müsse nach dem Ausspruche des Herrn: „Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit Jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsterniß bleibe; wenn aber Jemand meine Worte hört und sie bewahrt, den werde ich nicht richten."(Joh. 12, 47). Er richtet also nicht, und du willst richten. Er sagt: „Damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsterniß bleibt", d.h. damit er, wenn er in der Finsterniß war, nicht in ihr bleibe, sondern seinen Fehler bessere, seine Schuld gutmache und meine Gebote darnach beachte. Ich habe ja gesagt: „Ich will nicht den Tod des Sünders, sondern seine Bekehrung;" und ferner: „Wer an mich glaubt, der wird nicht gerichtet." Ich halte fest an meinem Worte: „Ich bin nicht in die Welt gekommen als ihr Richter, sondern daß die Welt durch mich selig werde." Ich verzeihe gerne, bereitwillig erweise ich mein Erbarmen; ich will ja lieber Barmherzigkeit, als Brandopfer. Durch das Opfer empfiehlt sich der Gerechte; aber durch die Barmherzigkeit wird der Sünder gewonnen; „ich bin ja gekommen, nicht die Gerechten zu berufen, sondern die Sünder." Im Gesetze galt das Opfer, im Evangelium gilt Barmherzigkeit; das Gesetz ist durch Moses gegeben, durch mich aber ist die Gnade vermittelt. Kann es nun etwas Deutlicheres geben, als diese Worte? (I Buch, Kap. 12)

 

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