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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Sonntagspredigt

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Hier können Sie die aktuelle Sonntagspredigt aus der Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands zeitnah sehen und hören.


- Predigten von Erzpriester Nikolai Artemoff in deutscher Sprache

Auf Anregung unserer Gläubigen und der Besucher unserer Internet-Seite bieten wir Video- und Tonaufzeichnungen zum Anhören oder zum Herunterladen an .

Jahr 2014 Jahr 2013 / Jahr 2012 / Jahr 2011 / Jahr 2010 /

17. August - 10. Sonntag nach Pfingsten. (Erzpr. Nikolai Artemoff)
10. Sonntag nach Pfingsten
".. Christi Kreuzigung ist Seine Liebe, und die Auferstehung ist Sein Leben in uns. Mit Fasten und Beten zu Dem Auferstandenen werden wir unseren Glauben nicht nur jetzt stärken, sondern der Glaube ist auch Treue; und diese Treue zu Christus kennt kein Ende..."
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Die Traditionen des Gemeindelebens

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Unser alltägliches Gemeindeleben ist die Fortsetzung der geistigen, sittlichen und moralischen Prinzipien des Lebens in den ersten christlichen Gemeinschaften. Gerade das Gemeindeleben macht es möglich, die über Jahrhunderte gesammelte Erfahrung und Traditionen von Generation zu Generation weiterzugeben.
Unsere Gemeinde „des Heiligen Nikolaus“ (die sich 1994 erweiterte zur Gemeinde auch „der Heiligen Neumärtyrer und Bekenner Russlands“) zählte in den 80er und 90er Jahren weniger als hundert Mitglieder. Diese leicht überschaubare Zahl der Gemeindemitglieder entschied sich für den Erwerb einer 800 Menschen fassenden Kirche. Lange Jahre opferten sie ihre Kräfte, ihre Zeit und finanziellen Mittel, um endlich eine russisch-orthodoxe Kirche in München Wirklichkeit werden zu lassen. Ihre Opfer und Gebete waren nicht vergeblich. Heute ist unsere Kathedrale zum Osterfest überfüllt mit betenden, die Auferstehung Christi feiernden Menschen.

Frage: Welche Werte haben jene wenigen Gemeindemitglieder dazu bewegt, diese Kathedralkirche zu errichten?
Antwort: Das war ja ihr eigenes Leben - dieses christliche Gemeindeleben in all seiner Fülle, mit all den Gottesdiensten und Sakramenten, Taufen und Totenmessen, Fastenzeiten und  Feiertagen. Und in einer solchen Atmosphäre konnte unmöglich die Frage aufkommen: «Wie viel hat man denn für den Trauergottesdienst oder die Taufe zu bezahlen?» Vom inneren Gefühl her bestimmten sie ihr Maß und ihre Art der Beteiligung am Gemeindeleben.

 

Gemeindeschule in München

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In die Gemeindeschule werden orthodoxe Kinder ab dem Alter von 5 Jahren aufgenommen.

Einschreibung in die Gemeindeschule: Nathalie Artemoff Tel. 089-6904295 oder 089-6900716,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Während die russischsprachigen Kinder unserer Gemeindeschule neben dem Religionsunterricht sowohl Russisch als auch Kirchenslavisch (russische Geschichte und Literatur) lernen, werden deutschsprachige Kinder im schulischen Pflichtfach "Orthodoxe Religionslehre" ausschließlich in deutscher Sprache an anderen Wochentagen unterrichtet. Der Religionsunterricht findet ab der ersten Klasse statt und führt bis zum Abitur gemäß dem vom Bayerischen Kultusministerium genehmigten Lehrplan. Die Schüler werden befreit vom Religionsunterricht bzw. Ethikunterricht in der Schule, und ihre Noten werden in die Schulzeugnisse eingetragen.

 

Heilig werden mit den Heiligen

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Ein einziger Gedanke eines Heiligen hat die Kraft, das ganze Leben zu verändern.
Es gibt da so einen Trick: die Vorstellung von Heiligkeit so zu erheben, zu überhöhen, dass die Heiligkeit von vorne herein unerreichbar scheint, unwirklich. Irreal. Tatsächlich aber ist die heilige Praxis einfach – praktisch eben. Völlig real. Gott schenkt einem jeden von uns die Zeit. Diese Zeit können wir anfüllen mit dem Licht der Heiligen.
Höchste Zeit mit den Heiligen zu leben.
Im Verlauf des Jahres gedenkt die Kirche der Heiligen, damit alle nachfolgenden Generationen sich ihr Leben, ihre Werke, Worte und vor allem ihre Denkweise, die Herzensbildung aneignen können. So dringt die Heiligkeit in ununterbrochener Tradition in unsere sündige Welt ein, greift Platz darin. Auch in unserer Zeit wandeln heilige Menschen auf unserer Erde, Gottgefällige, Tempel des Heiligen Geistes – diese lebendigen Vorbilder zur Nachfolge. Erkennen kann sie aber nur der, der im selben Geist zu leben beginnt.

5. September - Irenäus, Bischof v. Lyon
„Sünder sind hier diejenigen, die Kenntnis von Gott besitzen, aber seine Gebote nicht halten, die Verächter und Schmäher."

Denn es gibt nur einen Weg; alle, die sehen, führt er gemeinsam empor, beleuchtet vom himmlischen Lichte. Die Wege der Verblendeten hingegen sind zahlreich und holperig. Jener Weg verbindet den Menschen mit Gott und führt zum himmlischen Reich, diese trennen den Menschen von Gott und führen abwärts zum Tode.

Daher ist es für Dich und alle, die sich um ihr Heil kümmern, nötig, ihn ohne Umschweif, mutig und entschieden einzuschlagen durch den Glauben, damit sie nicht durch Wankelmut in Sünde fallen und in der weltlichen Begierlichkeit verstrickt bleiben, oder auch auf Irrwege geraten und das richtige Ziel verfehlen. (Kap.1)

Da der Mensch als Lebewesen aus Leib und Seele zusammengesetzt ist, so ist für ihn natürlich und passend, mit diesen beiden zu existieren  . Und da sich für beide Anstöße ergeben, so ist sowohl eine Heiligung des Leibes zu beobachten, die beständige Enthaltung von allen unschamhaften Dingen und von allen ungerechten Werken, als auch eine Heiligung der Seele, die unversehrte Bewahrung des Glaubens an Gott ohne Zutaten und ohne Kürzungen.

Denn der Dienst Gottes wird gestört und beeinträchtigt durch die Unreinheit und Befleckung des Leibes, er erlahmt und wird entweiht und geteilt, wo die Lüge in die Seele hinein Einzug hält; aber wo Wahrheit stetsfort in den Geistern und die Reinheit in dem Leibe wohnt, da behält er seine Schönheit und gebührende Vollkommenheit. Wozu sollte es auch dienen, die Worte der Wahrheit zu kennen, während man seinen Leib der Unreinheit preisgibt und in seinen Handlungen der Bosheit dient? Was aber nützte es ferner, den Leib in Ehren zu halten, wenn die Wahrheit nicht in der Seele wohnte? (Kap.2)

 

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