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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Sonntagspredigt

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Hier können Sie die aktuelle Sonntagspredigt aus der Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands zeitnah sehen und hören.


- Predigten von Erzpriester Nikolai Artemoff in deutscher Sprache

Auf Anregung unserer Gläubigen und der Besucher unserer Internet-Seite bieten wir Video- und Tonaufzeichnungen zum Anhören oder zum Herunterladen an .

Jahr 2014 Jahr 2013 / Jahr 2012 / Jahr 2011 / Jahr 2010 /

17. Mai - 6. Sonntag nach Ostern - Sonntag des Blinden (Erzpr. Nikolai Artemoff)

Hören Sie die aktuelle Sonntagpredigt - mp3

 

Das Gute und das Böse im Menschen

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Glücklich, wer den Ursprung der Dinge erkennen konnte

Wir brauchen doch nicht zu glauben, es sei zur Erreichung des Glückes notwendig, daß wir die im geheimsten Innern der Natur verborgenen Ursachen jener großen Vorgänge in der Körperwelt kennen, daß wir z. B. wissen: „Welche Gewalt die Länder erschüttert, die Meere hoch aufwühlt, ohne ein Hemmnis zu achten, und bald sie wieder beschwichtigt“, und anderes von der Art. Doch die Ursachen des Guten und des Bösen sollen wir kennen, und zwar insoweit, als deren Kenntnis dem Menschen in diesem Leben voll Irrtum und Elend zur Vermeidung eben dieses Irrtums und Elendes vergönnt ist. Nach jenem Glück müssen wir nämlich trachten, wo uns kein Elend mehr bedrückt und kein Irrtum mehr täuscht. Müßten wir nämlich die Ursachen der körperlichen Vorgänge kennen, dann bräuchten wir doch gewiß keine mehr zu kennen als die unserer Gesundheitsverhältnisse.

Wesensbestimmung des in der Welt vorkommenden Bösen

In diese (schöne) Gesamtwelt ist auch das, was böse heißt, wohl eingeordnet und steht am rechten Platze; und gerade dadurch hebt es das Gute erst recht hervor, so daß dieses nun durch den Vergleich mit dem Bösen in noch höherem Maße gefällt und noch preiswürdiger ist. Denn wie auch die Ungläubigen zugeben müssen, könnte der allmächtige Gott, der die höchste Macht über alle Dinge besitzt, in seiner unendlichen Güte (Sündelosigkeit) unmöglich irgend etwas Böses an seinen Werken dulden, wenn er nicht bis zu dem Grade allmächtig und gut wäre, daß er auch aus dem Bösen Gutes schaffen könnte. Was ist aber das, was wir böse heißen, anders als der Mangel des Guten?

 

Anmeldung zur Gemeindeschule für das Jahr 2015/2016

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Es geht um das Pflichtfach „Orthodoxer Religionsunterricht“, das verpflichtend ist für alle orthodoxen Kinder. Die Noten erscheinen im Schulzeugnis. Bitte teilen Sie uns den Vor- und Nachnamen Ihres Kindes mit - die Klasse und den Schultyp (Hauptschule, Realschule, Gymnasium), den es im nächsten Schuljahr besuchen wird. sowie Ihre Telefonnummer und die E-Mail-Adresse.

Kontakt: 089-6904295 oder 089-6900716,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

PDF-Auszug - Grundlagen des Religionsunterrichts und der religiösen Erziehung
PDF-ganze Dokument - Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, an alle Schulen in Bayern

 

Befreiung von Schulunterricht

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1 - An folgenden Tagen können Schüler orthodoxen Bekenntnisses auf Antrag der Erziehungsberechtigten vom Schulunterricht befreit werden

3O.1O Feiertage

Auf Grund einer entsprechenden Anzeige der Erziehungsberechtigten […]

3. Schüler orthodoxer Bekenntnisse sind an den nachfolgend genannten Feier­tagen des jeweiligen Kirchenjahres, soweit diese nicht mit allgemein unterrichts­freien Tagen zusammenfallen, von der Verpflichtung zur Teilnahme am Unter­richt und sonstigen schulischen Veranstaltungen befreit:

a) Karfreitag
b) Karsamstag
c) Ostermontag
d) Pfingstmontag
e) Erster Weihnachtsfeiertag
f) Fest der Theophanie oder Epiphanie
g) Christi Himmelfahrt

 

Neujahr, Neues Jahr – bürgerlich und kirchlich

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Troparion, Ton 2:
Der gesamten Schöpfung mitwirkend Helfender, der Du die Zeiten und die Jahre in Deiner Macht hältst, segne den Kranz des Jahres Deiner Güte, Herr, bewahre Dein Volk und Deine Stadt in Frieden, durch die Gebete der Gottesgebärerin, und errette uns.
Kontakion, Ton 2:
Der Du in den Höchsten lebst, Christus König, Schöpfer und Erbauer aller sichtbaren und unsichtbaren Wesen, der Du die Tage und die Nächte, die Zeiten und Jahre geschaffen hast, segne jetzt den Kranz des Jahres: bewahre und behüte in Frieden Deine Stadt und Dein Volk, Allbarmherziger.

Da das Leben der Russen nach wie vor eng mit dem kirchlichen Kalender verbunden ist, sprechen sie vom "Neujahr" und dem "alten Neuen Jahr". die Bezeichnung mag absurd klingen... Dieses "alte Neue Jahr" folgt auf Weihnachten, befindet sich außerhalb der weihnachtlichen Fastenzeit, und ist stets ein Festtag in der Kirche: Beschneidung des Herrn, und der Tag des heiligen Basilios des Großen. Fastenfrei. Hier geht es also zunächst um den 1. Januar nach gregorianischem Kalender (dem bürgerlichen Kalender) und dem 13 Tage später folgenden 1. Januar des julianischen Kalenders: 14. Januar im Gregorianischen.

Aber das kirchliche Jahr, das Heilige Jahr, beginnt ohnehin mit dem 1. September, sprich: dem ersten Tag des siebten Monats – denn "septem" kommt von "sieben", so wie "octo" = "acht" sich im Namen Oktober, entsprechend die "neun" im Namen November wiederfindet...  und wollten wir Dezember als mit der zwölf verbunden interpretieren, dann würden wir ja sogar das Dezimalsystem aushebeln! Wer wollte sich das heute erlauben? Und doch hält man heute den Dezember für den zwölften Monat, und schreibt die 12 ohne rot zu werden.

Nun stimmt in Bayern die Welt noch an einigen Stellen, so beginnt das Schuljahr in Bayern ziemlich regelmäßig zum 14. September, was nach russisch-orthodoxem Kalender eben der 1. September ist: Beginn des heiligen Jahres. Warum die 13 Tage? Geht die Uhr nach? Der gregorianische Kalender ist nicht etwa wie die moderne Sommerzeit nur eine Stunde vor gestellt, sondern – gegenüber dem Julianischen – ganze 13 Tage (ursprünglich waren es nur zehn, aber in vier Jahrhunderten sind drei Tage dazu gekommen, die man entsprechend abziehen muss, um zum kirchlichen Datum zu gelangen). So feiern die Russen das Weihnachtsfest keineswegs am 6. und 7. Januar, wie es manche meinen, sondern nach kirchlichem Kalender ist dann gerade der 24. und 25. Dezember. Hat man es genau verstanden, dann steht die Frage im Raum, weshalb in Deutschland generell Weihnachten am 11. und 12. Dezember gefeiert wird... Schwierig? Aber nicht unlogisch. Und zwar nicht nur im Hinblick auf das Fest der Geburt Christi, sondern auch im Hinblick auf das Fest der Geburt der Gottesmutter Maria.

 

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Gottesdienstplan

Der Unterricht in der Gemeindeschule beginnt am 19. September 2015


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