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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Große Fastenzeit


Vergebungssonntag

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Am Sonntag 10. März 2019 um 17:00 - Abendgottesdienst mit Ritus der Versöhnung

Am Versöhnungssonntag bitten wir beieinander um Vergebung. Hier ist die Schwelle, die wir überschreiten, um einzutreten in die Große Fastenzeit.
Am Ende des Abendgottesdienstes dieses Sonntags (Beginn 17 Uhr) treten die Priester vor den Altar und bitten bei den Gläubigen um Vergebung. Einer nach dem anderen treten die Gläubigen zu den Geistlichen heran. „Vergib mir, ich habe gesündigt!“ – sagen wir zu einander, und die Antwort lautet: „Gott vergibt, vergib auch Du mir und bitte den Herrn für mich!“ Wir fallen voreinander nieder, denn Staub sind wir und kehren in den Staub zurück.
Es folgt ein dreimaliger Kuss wie an Ostern. Auferstehung – göttliche Freude der Vergebung.
Während dieser Zeit werden die Auferstehungs-Stichiren gesungen: „Gott steht auf und Seine Feinde zerstieben...“. Einst verließen die Mönche an diesem Tag ihre Klöster, um 40 Tage in der Wüste zu fasten (s. Heiligenvita der Maria von Ägypten). Manche kehrten nicht zurück, erlebten das Osterfest nicht mehr.
Im alten Russland reisten manche hunderte von Kilometern, um bei jemand um Vergebung zu bitten, mit dem sie in Konflikt waren.
Die Versöhnung gibt der Fastenzeit einen tiefen inneren Sinn. Die Heiligen Väter lehren, dass es notwendig ist – um jeglichen Egoismus aus dem Herzen zu verbannen, der in eine Forderungshaltung mündet – dass wir beten müssen, bevor wir um Vergebung bei dem Menschen bitten: „Versöhne dich mit Gott, und dann gehe hin und bitte beim Bruder um Vergebung!“ Sollte aber der Bruder die Versöhnung nicht annehmen, dann beschuldige nicht ihn - du bist selbst noch nicht wahrhaft versöhnt mit Gott. Vertiefe dein Flehen um Versöhnung, so oft und so lange, bis dein Bruder dir vergibt. Nur so kommen wir zum wahren „Vater unser..“. FILM: Ritus der Versöhnung

 

Gebet des Hl. Ephrem des Syrers

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Hl. Ephrem d. Syrer - 10. Februar - - Namenskalender der Russisch-Orthodoxe Kirche - Mönchtum -

Das Gebet des hl. Ephrem des Syrers begleitet alle Gottesdienste der Großen Fastenzeit. Es richtet uns aus zum rechten Verstehen unseres Fastenwerks, das ja nicht etwa nur in der Einschränkung im Hinblick auf die Speisen besteht, sondern darin, die eigenen Sünden und die eigene Sündhaftigkeit zu erkennen und dagegen anzukämpfen. Das Gebet wird vollzogen mit kniefälligen (=großen) Verneigungen.

Die Heiligen Väter sagen, dass im Bußgebet des hl. Ephrem des Syrers die gesamte Orthodoxie beschlossen ist. Wenn jemand keine Möglichkeit hat, während der Woche die Kirche zu besuchen und dieses Gebet zu hören, so kann er doch im Verlauf des Tages dieses kurze Gebet anwenden (möglichst mehrfach) und so in Gemeinsamkeit mit der gesamten Kirche das Fasten vertiefen.
Wie soll man das Gebet lesen?
 

5. Sonntag der Grossen Fastenzeit - Hl.Maria von Ägypten

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Predigt am 5.Sonntag der Grossen Fastenzeit mp3 - Erzpr. Nikolai Artemoff

DAS LEBEN UNSERER EHRWÜRDIGEN MUTTER MARIA VON ÄGYPTEN († 522 A.D.)
von Hl. Sophronios v. Jerusalem


Es war ein Greis in einem der Klöster Palästinas, geschmückt durch tugendhaften Lebenswandel und die Weisheit seiner Worte, von frühester Kindheit an in den frommen Werken des Klosterlebens sehr geübt. Des Greises Name war Zosimas (nicht zu verwechseln mit dem Häretiker Zosimas, von dem später gesprochen werden wird und welcher von üblem Rufe und fern von der Kirche war, während jener orthodox und gerecht war), der sämtliche Stufen des enthaltsamen Lebens erstiegen hatte und alle von den vollkommenen Asketen gegebenen Regeln bewahrte; all dieses beobachtend ließ er niemals von der Befolgung der göttlichen Worte ab; wenn er sich niederlegte und aufstand, wenn er arbeitete und aß, falls man dies überhaupt essen nennen kann, lag er nur einem ob, zu singen und sich zu belehren durch das Wort Gottes. In früher Jugend trat er in das Kloster ein und wirkte in demselben bis zum 53. Lebensjahre, in guten Werken sich übend. Nachher wurde er versucht durch den Gedanken, als ob er bereits in allem vollkommen sei und anderer Unterweisungen nicht bedürfe, indem er im Gemüte sprach: Ob es wohl auf Erden einen Mönch gibt, der mir förderlich sein, der mir eine Art der Askese zeigen könnte, die ich noch nicht geübt habe? Ob sich in der Wüste ein Mensch findet, der meine Taten übertrifft?

 

Sakrament der Ölweihe in München 24.04.2019

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Mi. 24. April 2019 nach 18:30 - Sakrament der Ölweihe in München

In großen Gemeinden unserer Diözese vollziehen unsere beiden Bischöfe während der Großen Fastenzeit an den orthodoxen Christen, die in dieser Fastenzeit die Beichte abgelegt und die heilige Kommunion empfangen haben, das heilige Sakrament der Ölweihe. Die Spendung des Sakraments am Mittwoch abend (zum Fest des Großen Donnerstags) nicht nur an Kranken, sondern auch an körperlich Gesunden stellt eine althergebrachte Tradition der Orthodoxen Kirche dar. In unserer Diözese wird die Ordnung der heiligen Ölung meist entsprechend der Abfolge vollzogen, die einst in der Entschlafens-Kathedrale in Moskau üblich war, d.h. zunächst wird die gesamte Gebetsordnung durchgeführt und sodann zum Abschluss des gesamten Ritus die Salbung mit dem geweihten Öl, aber in den letzten Jahren wurde die Ordnung in unserer Kathedralkirche geändert: Die Priester ziehen nach jeder der sieben Lesungen in die Mitte der Gläubigen, um zu salben. Die Gläubigen stehen, nach Möglichkeit, geordnet in Reihen. Das Sakrament der Ölweihe, wird ansonsten im Verlauf des Jahres an Schwerkranken vollzogen. Es steht in enger Verbindung mit einer verstärkten Reue und Umkehr. Wir bitten daher, Kleinkinder, die noch nicht beichten, entsprechend zu Hause zu lassen.  Zu dem Sakrament treten nur solche orthodoxe Christen heran, die in der Großen Fastenzeit gebeichtet und die Heilige Kommunion empfangen haben.

Der vorauslaufende Gottesdienst zum Hohen und Heiligen Donnerstag beginnt um 17:00 Uhr.

Ordnung des Mysteriums des heiligen Öles
Das Sakrament der Krankenölung

zum Thema -"Große Fastenzeit"- " Fasten" - " Beichte" - " Empfang der Heiligen Gaben"

 

Kanon d. Hl. Andreas von Kreta

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Am Mi.10 April 2019, 18:00 Gr. Apodypnon mit Kanon des Hl. Andreas von Kreta

An den ersten vier Tagen der Großen Fastenzeit abends wird im Spätabendamt (gleich zu dessen Beginn um 18 Uhr) der Große Bußkanon des Hl. Andreas von Kreta gelesen. In unserer Kathedralkirche hält Erzbischof Mark täglich am Ende des jeweiligen Spätabendamts (Mo-Di-Mi-Do) eine Predigt, die ins Deutsche übersetzt wird.

Der Kanon lässt uns so Teilnehmer sein der biblischen Geschichten; mit bewegenden Bildern rührt er uns auf, damit wir die Schwere unserer Sünden erkennen. Wir beginnen unser Exil zu fühlen, unsere Entfernung von Gott; und wegen dieser Entfernung beginnen wir zu bereuen.

Ein Höhepunkt der vorösterlichen Fastenzeit unserer Orthodoxen Kirche ist der  Große Kanon des heiligen Andreas von Kreta. (Fastenbrief der orthodoxen Bischöfe Deutschlands)

zum Thema -"Große Fastenzeit"- " Fasten" - " Beichte" - " Empfang der Heiligen Gaben"

 


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