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Berichte

Епископ Звенигородский Питирим: Мор начался в Великую Пятницу

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Сергиев Посад, 25 апреля, Благовест-инфо.
О том, как проходило заражение коронавирусом в Троице-Сергиевой лавре и расположенных на ее территории духовных школах, рассказал ректор Московской духовной академии и семинарии епископ Звенигородский Питирим (Творогов), который испытал на себе COVID-19.

На своей странице в Фейсбуке 52-летний архиерей сегодня написал: «Меня очень критиковали за то, что я выступил с призывом не посещать храмы во время эпидемии. Даже потребовали "железобетонных доказательств", что заразился я именно в храме, а не где-нибудь в другом месте. На данный момент анамнез заболевания точно установлен, попробуем проследить генезис. Весь прошедший великий пост я по обыкновению служил все литургии. Со мной вместе в последние недели поста служили иеродиаконы Иннокентий и новопостриженный в монашество Михей – самые ревностные. Иннокентий заболел первым, за ним я, потом Михей. Самым первым ковид-больным в академии оказался студент магистратуры, который пел в лаврском хоре. Больше всего студентов заразилось именно в хорах, где идеальные условия для распространения заразы. Священники очень рисковали и рискуют, принимая исповедь. Заражаются те, кто больше всех рискует, кто не бежит от народа, кто смиренно приносит себя в жертву болезни в слабой надежде, что больные прихожане остались дома. Но надежды не оправдались»..

 

Verlautbarung der Synode der Ukrainischen Orthodoxen Kirche vom 6. Dezember 2019

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Verlautbarung der Synode der Ukrainischen Orthodoxen Kirche vom 6. Dezember 2019

Die Verlautbarung wurde während der Tagung der Synode der Ukrainischen Orthodoxen Kirche am 6. Dezember 2019 ratifiziert.

Die Synode der Ukrainischen Orthodoxen Kirche verlautbart nach ihrer Begutachtung der letzten Ereignisse auf dem Gebiet der interorthodoxen Beziehungen:

1. Wir sind genötigt festzustellen, dass sich – infolge der antikanonischen Vorgehensweise des Patriarchats von Konstantinopel in der Ukraine und zugleich durch die Aufnahme der schismatischen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ in die Kommuniongemeinschaft seitens der Vorsteher der Kirchen von Griechenland und Alexandrien – die Situation in der Weltorthodoxie wesentlich verschlechtert, dass sich die Trennung zwischen den Orthodoxen Landeskirchen nicht nur auf administrativer vertieft hat, sondern auch auf geistlicher Ebene, der Ebene der Sakramentsgemeinschaft.

2. Offenbar wurde, dass diese Krise nicht allein ein Problem der gegenseitigen Beziehungen zwischen den Patriarchaten von Konstantinopel und Moskau ist, sie betrifft die gesamte Weltorthodoxie, alle orthodoxen Lokalkirchen, zerstört die Grundlagen des Lebens und der Mission der Kirche Christi. Das vorliegende Problem ist kein administratives, sondern ein ekklesiologisches. An die Oberfläche getreten ist ein neuer Begriff vom Primat des Patriarchats von Konstantinopel als eines „Ersten ohne gleiche“ in der Weltorthodoxie, eine Konzeption, die die Orthodoxe Kirche nie kannte, die faktisch einen Bruch mit dem Prinzip der Katholizität [Konziliarität, slav. Sobornost‘ – Red.] der Kirche darstellt, dies als Folge eines falschen Verständnisses vom Wesen der Kirche allgemein und speziell der Rolle einer bestimmten Landeskirche im Leib der Kirche Christi. Außerdem begann das Patriarchat von Konstantinopel, Personen zur Konzelebration zuzulassen, die keine Weihe haben, was eine Blasphemie und eine Schändung der Eucharistie bedeutet.

3. In Anbetracht dessen, bedeutet der Abbruch der eucharistischen Gemeinschaft seitens der Ukrainischen Orthodoxen Kirche mit dem Patriarchat von Konstantinopel sowie den Kirchen
und Hierarchen, welche die Schismatiker anerkannt haben, keinen Missbrauch der Eucharistie und erst recht keine Erpressung mittels der Eucharistie, wie manche sagen, sondern im Gegenteil – die Wahrung der Eucharistie und der kanonischen und geistlichen Reinheit und Makellosigkeit der Kirche. Denn unser Herr Jesus Christus hat nach dem Wort des hl. Apostels Paulus „die Kirche liebgewonnen und Sich für sie hingegeben […] um die Kirche herrlich vor Sich hinzustellen, ohne Flecken oder Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos“ (Eph 5, 25-27).

4. Falsch und manipulativ sind daher die Anschuldigungen gegenüber der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, sie bewege sich angeblich in Richtung Selbstisolation, indem sie die eucharistische Gemeinschaft abbricht mit denen, die Gemeinschaft haben mit unbußfertigen Schismatikern. In Wirklichkeit stehen wir für die Reinheit der kanonischen Überlieferung der Kirche ein, schützen die Kirche vor Blasphemie. Andernfalls – wenn Personen zur Verrichtung gottesdienstlicher Handlungen zugelassen werden, die keine gültigen Weihen besitzen, wenn ein Schisma als Kirche proklamiert wird, während die wahre Kirche Christi ignoriert oder als Schisma bezeichnet wird – entsteht die Gefahr einer Pseudokirche. Zudem wird durch solche antikirchlichen Handlungen die Grenze verwischt zwischen Kirche und Schisma. So wird eine neue „Kirche“ geschaffen, von Menschenhand, statt der, welche unser Herr Jesus Christus gegründet hat, indem Er sie Sich durch Sein eigenes Blut erworben (s. Apg 20,28).

5. Eines der Grundprinzipien des kanonischen Rechts der Orthodoxen Kirche besteht darin, dass derjenige, der die eucharistische Gemeinschaft mit jemandem aufnimmt, der abgesetzt wurde, sich selbst aus der Gemeinschaft mit der Kirche ausschließt. In diesem Zusammenhang stellt die Tatsache, dass einige Landeskirchen die Gemeinschaft mit Personen aufgenommen haben, die ein Schisma in anderen Landeskirchen verursachten, die für diese ihre Tat keine Buße leisteten und keine gültigen Weihen haben, diese [Landeskirchen – Red.] automatisch vor die Frage, ob der weitere Verbleib in der eucharistischen Gemeinschaft mit Schismatikern nicht die Teilhabe an dieser Sünde und einen Verstoß gegen das oben angeführte kanonische Prinzip darstellt?

6. Wir sind der Auffassung, dass der einzige Ausweg aus dieser Krise in einer panorthodoxen synodalen Erörterung und Klärung des gesamten Komplexes dieser Problemfragen besteht. Wir sind uns der mit der Einberufung eines panorthodoxen Beratungstreffens verbundenen Schwierigkeiten bewusst, sehen aber derzeit keinen anderen Ausweg aus dieser Krisensituation. Deshalb begrüßen wir auch die Initiative des Seligsten Patriarchen der Heiligen Stadt Jerusalem und ganz Palästina Theophil III. zur Einberufung eines Panorthodoxen Treffens in Jordanien. In schweren Zeiten der Geschichte unserer Kirche half uns das Patriachat von Jerusalem bereits, als nämlich im Jahr 1620 der Jerusalemer Patriarch Theophan in Kiew die orthodoxe Hierarchie wieder herstellte, um den Verlust jener auszugleichen, die unter dem Druck der damaligen polnisch-litauischen Herrscher die Union eingegangen sind. Wir begrüßen, danken für [solche – Red.] und hoffen auf ähnliche Aufrufe zu einem panorthodoxen Beratungstreffen seitens der Vorsteher und Hierarchen anderer orthodoxer Lokalkirchen, die in letzter Zeit immer öfter und eindringlicher erklangen.

7. Wir stellen fest, dass geopolitische und politische Faktoren leider massiv begonnen haben, sich in das Leben der Weltorthodoxie einzumischen. In Folge dessen haben einzelne Landeskirchen angefangen, ihre kirchlichen Entscheidungen unter dem Einfluss dieser Faktoren zu treffen, entgegen den Kanones sowie der jahrhundertealten Tradition der Kirche. Wir verstehen, dass jede Landeskirche ihren Dienst im Rahmen dieses oder jenes Staates leistet, gelegentlich auch mehrerer oder vieler Staaten. Oft ist das eine oder andere orthodoxe Volk historisch sehr eng sowohl mit dem eigenen Staat als auch mit der eigenen Landeskirche verbunden. Unsere feste Überzeugung ist jedoch, dass jede Landeskirche in ihrem Dienst an Gott über nationalen, staatlichen und politischen Grenzen sowie Interessen stehen muss, und Druck von außen nicht nachgeben darf, dessen eingedenk , dass das Königtum Gottes, das wir predigen, nicht von dieser Welt ist (s. Joh 18, 36). Würde sich jede Lokalkirche ausschließlich mit den Interessen des eigenen Staates identifizieren, könnte die Weltorthodoxie keine Einheit darstellen, geschieht es doch, dass Staaten miteinander in Konflikt treten oder einander bekriegen, während die Kirche die Einheit wahren muss und die Menschen versöhnen, nicht aber Partei oder Mittel zur Konfrontation werden darf. Wir hoffen, dass die Heilige Orthodoxe Kirche mit Gottes Hilfe die Kraft finden wird, diese Herausforderungen zu überwinden und ihre Einheit zu wahren, indem sie sich über nationale und staatliche Grenzen und Interessen erhebt, denn in Christus gibt es „nicht mehr Griechen und Juden, […] Barbaren, Skythen, […] sondern Christus ist alles und in allen“ (Kol 3, 11).

8. Wir richten unser Wort an die Erzhirten, Hirten, Mönche und Laien unserer Ukrainischen Orthodoxen Kirche. Liebe Bischöfe, Väter, Brüder und Schwestern! Nicht ohne Gottes Vorsehung ist es dazu gekommen, dass sich gerade durch die Ukraine und unsere Kirche in der Weltorthodoxie die Grenze zwischen Kirche und Schisma zieht. In dieser Situation ist es unsere Pflicht, die Reinheit der kanonischen Ordnung und der Lehre der Kirche zu wahren.

Man will uns Angst machen mit [dem Begriff – Red.] Selbstisolation. Doch wenn wir im wahren Glauben wandeln, kann von keiner Selbstisolation die Rede sein, wie dies S.E. Vladimir, Metropolit von Kiew und der ganzen Ukraine, seligen Angedenkens sagte: „mit Christus gibt es keine Selbstisolation”. Tatsächlich steht heute unsere Ukrainische Orthodoxe Kirche, indem sie mannigfache Prüfungen durchlebt, für die Einheit der gesamten Weltorthodoxie ein. Fürchtet euch nicht! Ihr befindet euch in der wahren Kirche! Liebt die Kirche, bewahrt die Kirche und euch selbst in Ihr, denn durch Sie errettet uns der Herr. Alles andere aber überlasst dem Willen Gottes. Seid dessen eingedenk, dass es nicht die Menschen sind, die die Kirche leiten, sondern der Herr Selbst. Lasst uns beten, dass der Herr durch Seinen Heiligen Geist alle menschlichen Fehler richtigstellen möge, uns von allem Makel reinige und unsere Seelen errette!

 

Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland wurde zum Metropoliten erhoben

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NEW YORK: 10. Dezember 2019.

Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland wurde zum Metropoliten erhoben

Am Dienstag, 10. Dezember, am Tag des Patronatsfest der Kathedrale „Gottesmutter des Zeichens“ in New York, gab Bischof Nicholas von Manhattan, stellvertretender Sekretär der Bischofssynode, am Ende der Göttlichen Liturgie den unten angeführten Beschluss bekannt, nach dem Metropolit Hilarion von Ostamerika und New York, Ersthierarch der Russischen Auslandskirche, Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland in den Rang eines Metropoliten erhob.
Auf der Sitzung der Bischofssynode der Russischen Auslandskirche, die am 15./28. Juni 2019 in San Francisco stattgefunden hat und deren Datum auf den 25. Jahrestag der kirchlichen
Verherrlichung unseres Vaters unter den Heiligen Johannes, Erzbischofs von Shanghai und San Francisco, des Wundertäters, gelegt war, wurde der Antrag des Vorsitzenden angehört, Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland anlässlich des bevorstehenden 40-jährigen Jubiläums seines Dienstes als Oberhirte in den Rang eines Metropoliten zu erheben.

 

Langersehnter Besuch des Mitropoliten von Wladimir und Susdal Tichon in Erlangen 2019

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Langersehnter Besuch des Mitropoliten von Wladimir und Susdal Tichon in Erlangen

Vom 12.bis 18. November wurde die Stadt Erlangen von der Delegation der Diözese der russischen Stadt Wladimir unter der Leitung des Metropoliten von Wladimir und Susdal Tichon besucht. Es war ein sehr langersehnter Besuch für die Stadt Erlangen und auch sehr erfreulicher für die Gemeinde der Dreifaltigkeitskirche. Priester Antatoli Akulinichev gemeinsam mit der Gemeinde haben die Delegation in der neuen ausgebauten Kirche empfangen, was natürlich besonders erfreulich war… Seit 1983 pflegen die Städte Erlangen und Wladimir eine Partnerschaft, also seit fast 36 haben diese Städte partnerschaftlich wie freundschaftlich Beziehungen in verschiedenen Bereichen – Politik, Kultur, Sport, Wissenschaft, Medizin usw. Nun ist die spirituelle Mission an der Reihe. Die Delegation wurde am Flughafen in München vom Erzbischof von Berlin und Deutschland Mark und dem Pfarrer der Gemeinde der Dreifaltigkeitskirche in Erlangen und der Gemeinde zu Ehren der Geburt der Allerheiligsten Gottesmutter in Nürnberg Priester Anatoli empfangen.

 

Offener Brief von Erzbischof Mark an alle Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)

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Offener Brief von Erzbischof Mark (Russische Auslandskirche) an alle Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)

S. E. Erzbischof Mark (Dr. Arndt), Stellvertretender Vorsitzender der Synode der Russischen Auslandskirche und Oberhaupt der Deutschen Diözese der Russischen Auslandskirche [Russische Orthodoxe Diözese des orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland (KdöR)] hat sich an seine Mitbrüder in der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland mit einem "offenen Brief" gewandt, in dem er sich dezidiert gegen eine einseitige Darstellung der kirchlichen Situation in der Ukraine wendet.
Erzbischof Mark weist auf den unerträglichen Druck hin, unter dem sich die althergebrachte Ukrainische Kirche nunmehr befindet, die unter der Leitung des rechtmäßigen (kanonischen) Metropoliten von Kiew Onufrij steht. Politischer Druck wird, wie aus dem Brief ersichtlich, auch auf andere orthodoxe Landeskirchen ausgeübt.

 

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