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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Geschichte


Weihe der Kathedralkirche der hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands

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Fotogalerie - Weihe der Münchner Kathedralkirche

- Ablauf der Weihe am 15.06.2017 pdf - Weihebeschreibung s. unten - Fotogalerie "Kirchenbau" -

Weihebeschreibung,  München am 15. Juni 2017

ALTARTISCH:
Die vier Füße des Altartisches sind bereits in den Boden versenkt. Unten sind die Füße mit Holzleisten diagonal miteinander verbunden, in der Mitte dieses „X“ steht ein orthodoxes Kreuz, in dem auch die Stelle vorbereitet ist zum Einlegen der Märtyrer-Reliquien.
Zu Beginn wird heiße, wohlriechende Wachsklebe oben auf die Füße gegossen, in denen oben auch Löcher gebohrt sind für die bei der Auflegung des Tischbretts einzuschlagenden Nägel. Dann wird der gesamte Unterbau mit Weihwasser besprengt.
Der Zelebrant bittet den Herrn darum, die Weihe zur Verherrlichung Gottes unverurteilt durchführen zu dürfen.
Bei der Auflegung des Tischbretts, das beidseitig mit Weihwasser besprengt wurde, wird der Psalm 144 gesungen, danach der Psalm 22.  Ausfließende Wachsklebe wird mit Messern beseitigt.

 

Die Ausmalung der Kathedralkirche schreitet voran

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Nach der erfolgreichen Ausmahlung des Altarraums werden die Arbeiten bei der Ostwand unserer Kathedrale fortgesetzt.
Um diese Arbeiten durchführen zu können, erbitten wir Sie herzlich, uns finanziell zu unterstützen.
Spenden für die Ausmalung sind am Kerzenstand oder direkt als Überweisung auf unser Konto möglich.

SPENDEN FÜR DIE AUSMALUNG ERBETEN AN KONTO:
Kirche Hl. Nikolaus,
IBAN: DE24700100800036298809
BIC: PBNKDEFF
Verwendungszweck: “Fresken” oder “Kirchenbau”.

- Fotoalbum "Kirchenbau" -/- "Unsere Kathedrale" -/- "Kapelle Hl.Nikolaus" -

 

Die russisch-orthodoxe Kathedralkirche in München

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Fotoalbum "Kirchenbau" -/- "Unsere Kathedrale" -/- "Kapelle Hl.Nikolaus"

Die russisch-orthodoxe Gemeinde in München schaut auf eine lange Tradition zurück. Das gilt nicht nur für die 1000-jährige Tradition seit der Taufe Russlands, die die Gemeinde 1988 mit Vorträgen und einer Ausstellung feierte, sondern auch für die Münchner Tradition.
Als im Jahre 1798 in der Ottostraße Münchens die Russische Gesandtschaft eröffnet wurde, so sollten hier - dem Brauch entsprechend – auch in der Kapelle Gottesdienste abgehalten worden sein. Wenn darüber nichts näheres bekannt ist, so ist doch historisch gesichert, dass die Gesandtschaftsmitarbeiter und deren Verwandte ab 1832 die Salvatorkirche besuchten, die vom griechischen Klerus betreut wurde. Das gilt auch und vorderhand für den Diplomat und Dichter F. I. Tjutschew (1803-1873), der in der Salvatorkirche heiratete und dort alle seine fünf Kinder taufen ließ. Von 1867-1881 gab es zusätzlich die Hauskirche des Grafen Adlerberg, die beim Umzug der Familie an den Tegernsee dorthin verlegt wurde. Diese Hauskirche war dem Hl. Nikolaus, dem Wundertäter von Myra in Lykien (Kleinasien), geweiht. Ihre Ikonostase[1] war ein Geschenk des mit der Familie Adlerberg befreundeten Zaren Alexander II. Er hatte sie und die mit ihr den Adlerbergs geschenkten liturgischen Geräte seiner Datscha in Finnland entnommen.

 

Die Kapelle des hl. Nikolaus an der Kathedrale

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22. Mai 2017, 10:00 Beginn der Göttlichen Liturgie des Hl.Johannes Chrysostomos zur Feier des Patronatsfestes zu Ehren des Hl. Nikolaus, Bischof von Myra. Alle sind herzlich eingeladen!

Kapelle des Hl. NikolausZur Geschichte - Fotogalerie: Kapelle Hl. Nikolaus , Kirchenbau - Film -

Während des Zweiten Weltkrieges hielt die Münchner Gemeinde der Deutschen Diözese ihre Gottesdienste (in kirchenslawischer und griechischer Sprache) in der historischen Salvatorkirche im Zentrum Münchens ab. Traditionell gehörte die Salvatorkirche der griechischen Gemeinde, die die Kirche nach dem Krieg wieder voll in Besitz nahm, während die russische Gemeinde des hl. Nikolaus infolge der stark angewachsenen Zahl von russischen Gläubigen in München als eine von 14 russisch-orthodoxen Gemeinden in München 1946 in den großen Saal des Nebengebäudes (einst Markthalle, dann Musikschule) umzog. Auch die Bischofssynode mit dem Oberhaupt der Russischen Auslandskirche, Metropolit Anastasij (Gribanovskij, + 9/22.5.1965), befand sich in München.

 

Weihe und Erhebung der Glocken

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Die offizielle Mitteilung um einiges ergänzt
“Am Sonntag, dem 1. Dezember, – so lautete unsere offizielle Mitteilung, - fand an der Kathedralkirche zu Ehren der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Rußlands in München die Weihe der 13 Glocken statt, die daraufhin auf den Glockenturm erhoben wurden.
Als im Jahre 1999 mit dem Bau des Turmes begonnen wurde, war noch völlig unklar, wann es möglich sein würde, Glocken für den Turm zu erwerben. Nur eines war klar: der Bau würde sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel verschlingen. Als der Rohbau stand erhielt Erzpriester Nikolai Artemoff jedoch die Mitteilung, daß der Nachlaß von einer vor kurzem verstorbenen Frau, die langjähriges Gemeindemitglied war, von ihr für den Erwerb von Glocken bestimmt wurde. Der Gemeinderat beschloß daraufhin die Glocken in Rußland zu bestellen, ungeachtet der verschiedenen zu befürchtenden Schwierigkeiten, verglichen mit einem Einkauf in Deutschland, wo bereits aus der bekannten Glockengießerei Bachert (Heilbronn) für die Stuttgarter Kirche Glocken geliefert und befestigt worden waren. Vater Nikolai fuhr nach Rußland und erkundete vor Ort die Perspektiven. Man entschied sich für die Glockengießerei der Gebrüder Schuwalow in Romanow-Borisoglebsk (Tutajew) im Gebiet von Jaroslawl. Nach langwierigen Vorbereitungen wurden dort die Glocken für die Münchner Kathedrale gegossen. Die größte der Glocken - die Künderin - wiegt 100 Pud (1.760 kg) und ist etwa anderthalb Meter breit und hoch. Sie trägt die Ikonen des “Acheiropoeton” (das nicht von Menschenhand geschaffene Christusbild), der Gottesmutter von Kazan, des Hl. Nikolaus und des Hl. Patriarchen Tichon.
 


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