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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

 

Heiliger Märtyrer Alexander bete für uns!

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Am Samstag 13. Juli 2024 - Nach der Liturgie findet die Prozession zum Grab des Märtyrers (Friedhof „Am Perlacher  Forst“, Feld 76) mit dem Totengedenken (Litija) für die Mutter des Märtyrers Alexander, Natalia Petrovna Vvedenskaja, und seine Erzieherin Feodosija Lapschina statt.

11.07.2024 - 18:00 - Vigil
12.07.2024 - 9:00 - Hll. ruhmreiche Apostelfürsten Peter und Paul - Beginn der Göttlichen Liturgie in der Kathedralkirche

12.07.2024 - 18:00 Vigil mit Megalynarion
13.07.2024
- 09:00 Liturgie (Stundenlesung ab 08:40) - Tag der Enthauptung des Hl. Alexander von München
Nach der Liturgie - Prozession zum Grab des hl. Märtyrers Alexander von München

- Über das Leben und das Werk des Märtyrers Alexander von München -

 

13. Juli 1943 - Tag der Ermordung des Märtyrers Alexander Schmorell.

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Alexander Schmorell - Verherrlichung
München, den 2. Juli 1943: "...Jetzt aber bin ich soweit, dass ich auch in meiner jetzigen Lage, froh und ruhig, zuversichtlich bin - mag kommen, was da wolle. Ich hoffe, dass auch Ihr eine ähnliche Entwicklung durchgemacht habt und daß Ihr mit mir zusammen nach den tiefen Schmerzen der Trennung auf dem Standpunkt angelangt seid, wo Ihr für alles Gott dankt.
Dieses ganze Unglück war notwendig, um mir die Augen zu öffnen - doch nicht nur mir, sondern uns allen, all denen, die es getroffen hat – auch unsere Familie. Hoffentlich habt auch Ihr den Fingerzeig Gottes richtig verstanden." Alexander Schmorell

Die Kindheit - Das Jugendalter - Flugblätter - "Vergeßt Gott  nicht!" - Politisches Bekenntnis Neumärtyrer

"Vergeßt Gott  nicht!"
Zum 50- jährigen Jubiläum des Todestages von Alexander Schmorell (aus dem Magazin "Der Bote der Deutschen Diözese", Jahr 1993)

In Verbindung mit dem Totengedenken für den am 13. Juli 1943 durch das Nazi-Regime ermordeten Alexander Schmorell überreichte uns dessen in München lebender Bruder Dokumente und Briefe, die von dem tiefen Glauben und der kirchlichen Verbundenheit Schmorells mit unserer Münchner Gemeinde zeugen.

Der damalige Münchner Gemeindepriester und spätere Erzbischof von Berlin und Deutschland, S.E. Alexander, besuchte A. Schmorell im Gefängnis. Aus den Briefen erkennen wir, wie aufrichtig Alexander als Christ seinen Weg beschritt. Einem solchen Menschen mußte jegliche Loyalität gegenüber einem Gott-und menschenverachtenden System fremd sein. Keiner Wunder also, daß er es strikt ablehnte, ein Gnadengesuch an die damaligen Machthaber zu stellen.

Dies sollte uns heute besonders angesichts der vielen Diskussionen um Stasi und KGB-Vergangenheit und -Gegenwart zu denken geben. (Red.)

 

Über das Leben und das Werk des Märtyrers Alexander von München

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Der Neumärtyrer Alexander wurde am 3./16. September 1917  in Orenburg (Russland) geboren. Die deutsche Familie Schmorell war seit 1856 in Russland ansässig, bewahrte aber die deutsche Staatsbürgerschaft. Dr. Hugo Schmorell, der Vater Alexanders, war Arzt und bei der Universitätsklinik von Moskau angestellt. Der erste Weltkrieg löste in Russland eine Welle der Feindschaft auch gegen die in Russland seit langem ansässigen Deutschen aus. Es kam zu administrativen Einschränkungen und sogar zu Verbannungen. Hugo Schmorell musste, da ihm gekündigt worden war, nach Orenburg zurückkehren, wo die Großfamilie Schmorell ein Auskommen hatte. In Orenburg und Umgebung kümmerte sich Dr. Schmorell zunächst um die verbannten Deutschen, dann um deutsche verwundete Kriegsgefangene, und nach der Revolution und während des Bürgerkriegs ebenfalls um zahllose Verwundete.
Noch während seines Aufenthalts in Moskau lernte Hugo Schmorell seine künftige Ehefrau kennen, die in Moskau Ökonomie studierte. Natalia Vvedenskaja stammte aus einer frommen Familie. Ihr Vater war ein orthodoxer Priester. Die junge Braut folgte ihrem Bräutigam nach Orenburg, wo die beiden in der Kirche, die den Hll. Aposteln Peter und Paul geweiht war, orthodox getraut wurden. Ein knappes Jahr später wurde der Sohn Alexander in derselben Kirche getauft. Sein ganzes Leben lang war sich Alexander seiner Orthodoxie bewusst.

 

Zwei Schwestern. Deutsche Prinzessinnen, Russlands Heilige: Alix

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17. Juli (4. Juli nach Altem Stil) - Hll. Zaren - Neumärtyrer
Gottesdienste: am 16.07.2024 Di. 18:00 Nachtwache (Vigil)
17.07.2024 Mi 9:00 Göttliche Liturgie in der Kathedralkirche

RELIQUIEN der ZARENFAMILIE: Während der Vigil werden in der Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands die Reliquien der Zarenfamilie zur Verhehrung herausgetragen, an deren Echtheit unsererseits keine Zweifel bestehen. Im Übrigen wurde in Russland folgende Bestätigung publiziert: https://ria.ru/religion/20180315/1516390835.html?inj=1 und im Detail: https://sledcom.ru/news/item/1241059/ Wir zitieren:

"Nach den Resultaten des molekular-genetischen Gutachtens entsprechen 7 der 11 entdeckten körperlichen Überreste einer Familiengruppe - Mutter, Vater, vier Töchter und ein Sohn. Die Ergebnisse des Verleichs der genetischen Profile der Knochen-Überreste und der Beispiele von zur Zeit lebenden Verwandten der Familie Romanoff, sowohl der väterlichen, als auch der mütterlichen Linie bestätigen, dass diese Überreste Nikolaus II. und seinen Familienmitgliedern gehören. Außerdem folgt aus dem molekular-genetischen Gutachten zur Frage der biologischen Verwandschaft des Zaren Alexander III. (Exhumierung erfolgte in der Peter-Pauls-Kathedrale in Sankt Petersburg) und des Verstorbenen, der als ehemaliger Zar Nikolaus II. identifiziert wurde, dass sie Verwandte auf der Ebene Vater-Sohn sind."


Prinzessin Alix Viktoria Helene Luise Beatrix von Hessen und bei Rhein, die jüngere Schwester von Großfürstin Jelisaweta Fjodorowna, die letzte Kaiserin von Russland Alexandra Fjodorowna Romanowa

Sie wurde wegen ihrer fröhlichen Art von der Familie „Sonnenschein“ genannt.

 

Zwei Schwestern. Deutsche Prinzessinnen, Russlands Heilige: Ella

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18. Juli (5. Juli nach Altem Stil) - Hl. Neumärtyrerin und Großfürstin Elisabeth
Am Mittwoch, d. 17.07.2024 17:00 Nachtwache (Vigil) und Donnerstag, d. 18.07.2024 7:00 Göttliche Liturgie
Gottesdienste sind ausschliesslich im Frauenkloster (Buchendorf) - Patronatsfest

DIE RELIQUIEN der Heiligen Neumärtyrerinnen Großfürstin Elisabeth und Novizin Barbara wurden bekanntlich aus Sibirien über Peking ins Heilige Land nach Gethsemane gebracht (1921). Nach der Verherrlichung der hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands wurden sie aus der Krypta in die Kirche der hl. apostelgl. Maria Magdalena in Gethsemane übertragen. Teile der hll. Reliquien erhielt die Deutsche Diözese im Jahr 1982. Sie werden sowohl im Frauenkloster zu Buchendorf als auch in der Kathedralkirche verehrt.


Prinzessin Elisabeth Alexandra Luise Alice von Hessen-Darmstadt und bei Rhein, die ältere Schwester von der letzten Kaiserin von Russland Alexandra Fjodorowna, Großfürstin Jelisaweta Fjodorowna Romanowa

 

„Die äußeren Zeichen sind ja nur dazu da, uns an die inneren Dinge zu erinnern“

 

Стремление жить по Евангельским заповедям

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Идея святости выступала на протяжении веков смыслообразующим фактором становления личности. Самое светлое, самое пронзительное, самое красивое, подлинное, это подвиг и страдания ради Христа, опыт положения своей души ради Церкви. Это, действительно, всемирное явление, это то, несомненное, что было в ХХ веке. Прославлено очень много великих святых, подвижников, мучеников, исповедников, святителей, которые достойны, чтобы поинтересоваться их подвигом, и вместе с тем отчего-то они не воспринимаются, умалчиваются, игнорируются. Жития древних святых читаются более увлекательно и заинтересованно нами, чем мученический ад тех, кто жил совсем недавно, в культурно психологической атмосфере, которая нам понятна. Слишком мало похожи эти новомученики на былинных героев, и слишком сильно – на обычных людей. Слишком близко время, когда они жили. Отсюда – слишком не укладываются они в привычные стереотипы святости. Сознание и не готово к разрыву стереотипа.

Если это жития древние, то всегда невероятное, выходящее за пределы здравого смысла, логики, рационального восприятия мира непрестанное чудо, постоянное вмешательство Бога и ангельских сил и яркая победоносность святого над своими мучителями. Если же мы смотрим на акты мучеников ХХ века, то мы не видим ничего подобного. Будто бы нет видимых вмешательств Господа, Пресвятой Богородицы, святых. Не видно той победоносности, напротив – страдания, поражения, раздавливания железным сапогом того или иного христианина. В строго исконном христианском смысле если человек претерпел, хотя его и раздавили, замучили, растерзали, претворили в лагерную пыль, то да, он и есть победитель.

 

Was bedeutet das Fasten?

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«Es ist besser im asketischen Kampf zu sterben, als in der Sünde zu leben …» – Hl. Isaak der Syrer

Eine rechte Vorstellung vom Fasten zu haben ist wichtiger als manche meinen. Insgesamt gibt es ungefähr 200 Fastentage im Jahr. Das ist mehr als die Hälfte des Jahres und somit fasten wir mehr als die Hälfte unseres Lebens von der Taufe an. Wenn das Fasten zu einem unabdingbaren Teil unseres Lebens geworden ist, zusammen mit all dem, was die Orthodoxe Kirche sorgsam hütet und über Jahrhunderte weitergibt, dann verändert sich unser Leben gewissermaßen von selbst. Der Mensch beginnt in einem ständigen Wunder Gottes zu leben, aber auch in einem stetigen asketischen Tun (Podvig = Tat, Kampf, Auseinandersetzung).

Es ist in der Tat eine Anstrengung, eine Auseinandersetzung und ein Kampf, in der Wahrheit, in der Treue zu leben. Man kann hingegen die Augen verschließen, die Wahrheit und die Treue missachten und schließlich - gegen den Willen Gottes - einfach so dahinleben. Das bedeutet, "in der Sünde zu leben" – den Fall und letztlich das  Darniederliegen. Das wahre Leben aber, sprich: die Tugend, ist vor Gott echt, wenn es als ein reines Opfer der Liebe gelebt wird. Das bedeutet, sich anzustrengen, auf den Eigenwillen zu verzichten um des Lebens in der ewigen Gemeinschaft mit Gott willen, die ja bereits jetzt beginnt, in diesem Leben.

Der Herr hat gesagt: "Tretet ein durch die enge Pforte. Denn weit und breit ist der Weg, der ins verderben führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. Doch eng ist die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“ (Mt 7:13-14)

Beginn des Fasten der Apostel  1. Juli 2024

Das Fasten ist ein wahrlich geistliches Werk. Wenn man die heiligen Väter liest, dann wird das verständlicher – nicht nur für den Verstand, sondern vielmehr für die Seele – was während der Fastenzeit, bzw. während des Fastens, eigentlich geschieht. Die Werke der Heiligen Väter, die sich mit dem Fasten beschäftigen, bestätigen lediglich, dass in der Kirche zu allen Zeiten und bis heute alles durch den Heiligen Geist gewirkt wird. Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das Wort Gottes hörten, es wahrhaft erhörten, den Segen Gottes folgten und so geheiligt wurden. Zu allen Zeiten war der Weg zur Freiheit von der Sünde und hin zur Heiligkeit eng mit dem Fasten und dem Gebet verbunden. In unserer Zeit ruft uns derselbe Geist, der Geist der Heiligung – der Heilige Geist, das Fasten auf uns zu nehmen. Und Er ist es, der diejenigen heiligen will, die Ihn suchen und an Ihn glauben.

Die Fastenzeiten und -regeln

 

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