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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Verklärung unseres Herrn Jesus Christus - 19. August

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19. August (6. August nach Altem Stil) - Verklärung unseres Herrn Jesus Christus.
Gottesdienst: am 18.08.2019 So. 17:00 Nachtwache (Vigil) und 19.08.2018 Mo. 9:00 Göttliche Liturgie


-auf dem Foto: Mount Tabor, die Aussicht vom Berg
Tabor-

Rede über die Verklärung Christi - Ephräm d. Syrer -

Vom Acker kommt Erntesegen, vom Weinberge schmackhafte Früchte und von der Hl. Schrift belebende Lehre. Der Acker gewährt nur für eine Zeit die Ernte, und der Weinberg gewährt nur für eine Zeit die Weinlese, aber die Hl. Schrift sprudelt, so oft sie gelesen wird, belebende Lehre. Ist der Acker abgeerntet, so hört er auf, zu tragen; ist der Weinberg abgeherbstet, so wird er unfähig  im gleichen Jahre nochmals Früchte zu geben; von der Hl. Schrift aber kann man täglich ernten, ohne daß die Ähren in ihr für die Ausleger abnehmen, und täglich kann man in ihr Weinlese halten, ohne daß die Trauben der in ihr hinterlegten Hoffnung ausgehen. Nähern wir uns also diesem Acker und genießen wir von dem Ertrag seiner lebenspendenden Furchen!

Ernten wir von ihm Ähren des Lebens, nämlich die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der zu seinen Jüngern sagte: „Es sind einige von den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie des Menschen Sohn in seiner Herrlichkeit haben kommen sehen“! (Matth. 16,28.) „Und nach sechs Tagen nahm er den Petrus, Jakobus und Johannes, dessen Bruder, auf einen sehr hohen Berg und ward vor ihnen verklärt. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht“ (Matth. 17,1. 2.).

Die Männer, von denen er gesagt hatte, daß sie den Tod nicht kosten würden, bevor sie das Vorbild seiner Ankunft geschaut hätten, sind diejenigen, die er mitnahm und auf den Berg führte. Er zeigte ihnen, wie er am Jüngsten Tage in der Herrlichkeit seiner Gottheit und im Körper seiner Menschheit kommen werde.

 

Homilie über die glorreiche Verklärung unseres Herrn Jesu Christi

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Komm du gottesfürchtige Versammlung, laß uns nun ein Fest feiern! Kommt, laßt uns nun mit den höheren Mächten triumphieren! Kommt und gehorsam dem Ruf des Propheten David singt unserem Gott, ja, singt Ihm, singt unserem König, singt Ihm: denn König der ganzen Welt ist Gott, singt Ihm mit Einsicht. (Ps. 46,7). Am heutigen Tag wurde auf dem Tabor mit menschlichen Augen das noch nie Dagewesene geschaut: Es wurde ein irdischer, in Göttlichem Licht erstrahlender Körper geschaut - ein sterblicher Leib, der die Glorie der Gottheit ausströmte.

Heiliger Johannes Damascenus

- Fotogalerie: Mount Tabor, die Aussicht vom Berg Tabor -

Heute wurde mit dem menschlichen Ohr das Unerhörte vernommen: Jener, der ein Mensch scheint, tut sich als eingeborener, geliebter, einwesentlicher Göttlicher Sohn vom Himmlischen Vater kund. Heute offenbart der Schöpfer und Herr von allem, der sich aus Herablassung zu seinen Knechten in das Gewand des Knechtes kleidete und dem Wesen und der Form nach Mensch wurde, in eben dieser Gestalt seine Schönheit. Kommt, wollen auch wir dem Gehorsam der Apostel nacheifern, wollen wir bereitwillig der Stimme Christi folgen, bekennen wir, ohne uns zu schämen, den lebendigen Sohn Gottes, steigen wir auf den Berg der Tugenden - so werden wir die Herrlichkeit schauen und unaussprechliche Geheimnisse vernehmen: Denn wahrhaft selig sind die Augen, welche das sehen, und die Ohren, welche das hören, was viele Propheten und Könige zu sehen und hören begehrten, es aber nicht sahen und hörten (Mt. 13,16-17). So kommt also, und wir werden, so gut wir können, die Worte der Göttlichen Schrift erläutern und bieten euch, liebe Gäste, das Abendmahl an, gewürzt durch die Gnade dessen, welcher den Stammelnden eine leichte und klare Zunge gab.

 

Vorbereitung auf das Mysterium der Buße und Beichte

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Beichte alle deine Sünden genau und einzeln. Der Hl. Johannes Chrysostomos sagte: „Man muss nicht nur sagen: ich habe gesündigt, oder ich bin sündig, sondern man muss jede Form von Sünde aufdecken“, d. h. jede Sünde benennen. „Die Aufdeckung der Sünden, sagt der Hl. Basilius der Große, unterliegt dem gleichen Gesetz wie die Darlegung der Krankheiten.“ Der Sünder ist ein geistlich Kranker, und der geistliche Vater ist der Arzt. Folglich soll man vor dem geistlichen Vater die Sünden so beichten, wie ein Kranker dem Arzt von seinen körperlichen Krankheiten berichtet in der Hoffnung auf Heilung.

- Über die Leidenschaften und die Tugenden

- Über das Mysterium der Buße und Beichte
(Vortrag von Erzbishof Mark)

 

Belehrung darüber, wie man beichten muss, um die Erlassung der Sünden zu erhalten

Vor der Beichte muss sich jeder darum bemühen, sich alle Sünden in Erinnerung zu rufen, die er freiwillig oder unfreiwillig begangen hat, möglichst aufmerksam sein Leben durchforschen, um sich nach Möglichkeit an alle Sünden zu erinnern, die er nicht nur seit der letzten Beichte begangen hat, sondern ebenso an lange zurück- liegende, die vergessen, und deshalb nicht gebeichtet wurden. Sodann trete mit zerknirschtem Herzen zum Kreuz und Evangelium und beginne, deine Sünden zu beichten.

 

Kirchliche Feste mit Heraustragung des Kreuzes

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In unserer Kathedrale wird ein kleines Teilchen des wahren Kreuzes Christi aufbewahrt. Dieses stammt aus Jerusalem, aus dem Reliquienschrein, in dem sich der in Jerusalem verbliebene Teil des Kreuzes befindet. Dieser Reliquienschrein mit dem Kreuzteil wurde 614 bei der Eroberung Jerusalems durch die Perser geraubt. Im Jahre 624 brachte der byzantinische Kaiser Heraklios infolge eines Sieges über die Perser den Schrein wieder nach Jerusalem zurück, wo sich deser ununterbrochen befindet. 2002 erhielt Erzbischof Mark nach der Reinigung des Reliquienschreins einen Splitter des Kreuzes vom Jerusalemer Patriarchat. Der Splitter befindet sich in Wachs unter dem Glas im Zentrum. Kirchliche Feste mit Heraustragung des Kreuzes

Heraustragung des ehrwürdigen Kreuzes unseres Herrn

Fest des Allbarmherzigen erlösers und der Allerheiligsten Gottesgebärerin

Am 1. August (nach neuem Kalender 14.08.) beginnt die Fastenzeit vor dem Fest "Entschlafen der Gottesmutter". Am ersten Tag des Gottesmutterfastens (1./14.08) wird das Kreuz Christi in die Mitte der Kirche hinausgetragen. Mit dem lebensspendenden Tod des Gottessohnes am Kreuz erhielt das ehemalige Marter- und Hinrichtungswerkzeug große, wundertätige Kraft.

 

Willst du lieber zu Hause bleiben?

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Die Sommerferien dauern in Bayern vom 29. Juli bis zum 9. September 2019. Urlaubszeit für die ganze Familie. Meist fliegen wir in heisse Länder, reisen ans Meer, ruhen uns aus in der Natur, oder betreiben Tourismus. Für den ernsthaft orthodoxen Christen ist der Urlaub, der zur Befreiung von den Sorgen und zur Ruhe führen sollte, zusammen mit dem Wechsel der äußeren Umstände, den vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen auch mit Problemen verbunden: Wie organisiere ich meine Freizeit so, dass ich das gebetserfüllte Herz, die Hinwendung zu Gott dem Schöpfer inmitten der uns umgebenden Welt nicht verliere? Und das ist keine leichte Aufgabe. Wonach strebt eine gottliebende Seele in der Urlaubszeit? Hotels und Restaurants, Strände und Wellness auszukosten, sich in Erfrischungen und Zerstreuungen endlich vergessen und verlieren? Vielleicht möchte sie doch eher die Zeit nutzen zum vertieften Gebet, zur geistlichen Lektüre, dem Spaziergang in der Stille der Natur, Verwandte wieder zu sehen, die in sonst unerreichbarer Ferne leben, und bei alldem der Welt entfliehen mit ihrem Druck der Versuchungen und lasterhaften Angebote, um zu der inneren Ruhe zu finden, aus der sie mit erneuerten Kräften, gefestigt im Glauben, ein echtes christliches Leben zu führen.

Dazu ist ein Verlassen der häuslichen Gegend nicht unbedingt erforderlich. Musst du, oder willst du lieber zu Hause bleiben – der August ist auf jeden Fall angefüllt mit wunderbaren kirchlichen Festen.

 

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