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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Die Karwoche und Osterfeiertage in München 2024

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In den Karwoche und Osterfeiertagen werden die Gottesdienste zu folgenden Zeiten abgehalten:

Großer Donnerstag - Ölweihe
1.5./18. April Mi. 17:00 Morgengottesdienst d. Gr. Donnerstags
1.5./18. April Mi. 18:30 Sakrament der Ölweihe
2.5./19. April Do.  9:00 Stunden, Typika, Abendgottesdienst mit Liturgie d. Hl. Basilios d. Gr.

Großer Freitag
2.5./19. April Do. 18:00 Morgengottesdienst d. Gr. Freitags mit Lesung der 12 Evangelien
3.5./20. April Fr.  8:00 Königliche Stunden

Großer Sonnabend
3.5./20. April Fr. 16:00 Abendgottesdienst mit Ausstellung des Grabtuchs - Verehrung des Grablinnens
3.5./20. April Fr. 18:00 Großes Apodypnon und Morgengottesdienst mit Grablegung des Herrn
4.5./21. April Sa. 9:00 Stunden, Typika, Abendgottesdienst mit Liturgie d. Hl. Basilios d. Gr.

Lichte Auferstehung des Herrn - Ostern

4.5./21. April Sa. 23:15 Mitternachtsgottesdienst
5.5./22. April So. 00:00 Kreuzprozession, Österlicher Morgengottesdienst, Stunden, Göttl. Liturgie d. Hl. Joh. Chrysostomos
5.5./22. April So. 08:00 Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomos

Lichter Montag - Hl. ruhmreicher Großmärtyrer und Siegesträger Georg
5.5./22. April So. 17:00 Österlicher Abendgottesdienst
6.5./23. April Mo. 9:00 Österlicher Morgengottesdienst, Stunden, Göttl. Liturgie, Kreuzprozession

Es singen zwei Chöre - der Kinderchor und der Erwachsenenchor

Lichter Freitag - "Lebenbringende Quelle" der Gottesgebärerin
09.05./26.04. Do. 18:00 Abend- und Morgengottesdienst
10.05./27.04. Fr. 9:00 Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomos

Lichter Samstag
10.05./27. April Fr. 18:00 Abend- und Morgengottesdienst
11.5./28. April Sa. 9:00 Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomos

Es singen zwei Chöre - der Kinderchor und der Erwachsenenchor

Weihe der Osterspeisen 2024

 

Sakrament der Ölweihe in München am 1. Mai 2024

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Mittwoch, 1. Mai 2024 um 17:00 Morgengottesdienst des Großen Donnerstags,
gegen 18:30
- Sakrament der Ölweihe

In großen Gemeinden unserer Diözese vollziehen unsere beiden Bischöfe während der Großen Fastenzeit an den orthodoxen Christen, die in dieser Fastenzeit die Beichte abgelegt und die heilige Kommunion empfangen haben, das heilige Sakrament der Ölweihe. Die Spendung des Sakraments am Mittwoch abend (zum Fest des Großen Donnerstags) nicht nur an Kranken, sondern auch an körperlich Gesunden stellt eine althergebrachte Tradition der Orthodoxen Kirche dar. In unserer Diözese wird die Ordnung der heiligen Ölung meist entsprechend der Abfolge vollzogen, die einst in der Entschlafens-Kathedrale in Moskau üblich war, d.h. zunächst wird die gesamte Gebetsordnung durchgeführt und sodann zum Abschluss des gesamten Ritus die Salbung mit dem geweihten Öl, aber in den letzten Jahren wurde die Ordnung in unserer Kathedralkirche geändert: Die Priester ziehen nach jeder der sieben Lesungen in die Mitte der Gläubigen, um zu salben. Die Gläubigen stehen, nach Möglichkeit, geordnet in Reihen. Das Sakrament der Ölweihe, wird ansonsten im Verlauf des Jahres an Schwerkranken vollzogen. Es steht in enger Verbindung mit einer verstärkten Reue und Umkehr. Wir bitten daher, Kleinkinder, die noch nicht beichten, entsprechend zu Hause zu lassen. Zu dem Sakrament treten nur solche orthodoxe Christen heran, die in der Großen Fastenzeit gebeichtet und die Heilige Kommunion empfangen haben.

Der vorauslaufende Gottesdienst zum Hohen und Heiligen Donnerstag beginnt um 17:00 Uhr.

Ordnung des Mysteriums des heiligen Öles
Das Sakrament der Krankenölung

- "Große Fastenzeit"- " Fasten" - " Beichte" - " Empfang der Heiligen Gaben"

 

Weihe der Osterspeisen 2024

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Osterspeisen werden ohne Anmeldung zu folgenden Uhrzeiten geweiht (in der Kapelle des Hl. Nikolaus und draußen in Zelten):

Samstag, 04.05.2024 ca. 13:30 Uhr

Samstag, 04.05.2024 ca. 23:30 Uhr

Sonntag, 05.05.2024 ca. 04:30 Uhr

Sonntag, 05.05.2024 ca. 09:30 Uhr

Sonntag, 05.05.2024 ca. 18:00 Uhr

Achtung! Fleischspeisen werden nicht in die Kirche zur Weihe hineingebracht!

Film: Erste Weihe der Osterspeisen

   

Die Karwoche

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Vorbereitung auf den Empfang der Heiligen Gaben -/- Beichte -/- Was bedeutet das Fasten? -/- Bücherliste -/-

Die Karwoche folgt auf sechs Wochen Fastenzeit und vollendet sie. Nach dem Einzug des Herrn in Jerusalem folgen die Tage Seiner Gegenwart im Tempel. Daraufhin setzte Christus das Sakrament der Kommunion ein, ging hinaus nach Gethsemane, wo Er als Mensch die Abgründe des Todes und der Sünde der Menschheit schaute. Es folgt der Verrat, die Verurteilung, die Kreuzigung, die Abnahme vom Kreuz und das Begräbnis. All das erleben wir liturgisch. Und alle diese Tage werden mit dem Adjektiv „groß“ bezeichnet: Großer Montag, Großer Dienstag etc.

In den ersten drei Tagen wird das Evangelium durchgelesen bis zu den Leidensevangelien – am Mittwoch bis zum 13 Kapitel von Johannes (13, 31). Von Montag bis Mittwoch kam unser Herr Jesus Christus täglich in den Tempel. Diejenigen, die nicht an Ihn glaubten stellten Ihn „auf die Probe“, legten Ihm schwierige Fragen vor, brachten Ihn in Seinem Tempel in „ausweglose“ Situationen. Die Antworten des Herrn überwanden alle Listen, und die Feinde Christi wurden beschämt.

Am  Mittwoch verließ Christus den alttestamentlichen Tempel für immer. Am Donnerstag feierte Er mit Seinen Jüngern das alttestamentliche Pesach-Fest, gemäß der Ordnung (Seder) und nach dessen Vollendung setzte Er das Neue Testament in Kraft, den Neuen Bund in Seinem Blut. Dieser Gottesdienst ist das Kreuzauferstehungs-Passah, in dem der Herr Sein ganzheitliches Leben schenkt durch das Mysterium des Kelches.

Film "Am Großen Freitag"

 

Das letzte Gericht über Gott

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Wie, wie denn verfolgen wir Christus, - fragt da einer -, wo Er doch nicht physisch mit uns ist? Wo wir doch Seinen Körper nicht sehen? Ach, wir verfolgen Christus, Bruder, wenn wir Seinen Geist verfolgen, wenn wir Seine Lehre verfolgen, wenn wir Seine Heiligen verfolgen, wenn wir Seine Kirche verfolgen. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Bittsteller verjagen: Denn Er ist es, der in dem Bittenden bittet. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Entkleideten nicht ankleiden: Denn in dem Nackten ist Christus nackt. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Hungrigen nicht speisen: Denn in dem Hungrigen hungert Christus. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Kranken nicht besuchen: Denn in dem Gebrechlichen leidet Christus. In jedem Dulder duldet der Herr Christus, in jedem Betrübten trauert der Herr Christus.
Vater Justin (Popovic)

(Predigt zum Karfreitag) Aus dem Buch "Filozofske Urvine" ("Philosophische Abgründe"), München 1957, S. 101-108

Niemals war weniger von Gott im Menschen, liebe Brüder, als heute. Heute verkörpert sich der Teufel im Menschen, um den Gottmenschen zu entkörpem. Heute nimmt alles Böse seine Wohnung im Fleische des Menschen, um Gott aus dem Fleische zu vertreiben. Heute zieht die ganze Hölle auf die Erde. Erinnert sich wirklich niemand mehr, daß die Erde einst das Paradies war? Der heutige Fall des Menschen ist unvergleichlich schwerer als der erste Fall; damals fiel der Mensch von Gott ab, aber heute kreuzigt er Gott, tötet er Gott. Oh Mensch, was ist dein Name, wenn nicht Diabolus? Aber was reden wir da? Das wäre ja eine Diffamierung des Teufels. Der Teufel war nie so böse, so artistisch böse wie der Mensch. Der Herr Christus stieg sogar in die Hölle hinab, aber dort kreuzigten sie Ihn nicht. Aber wir kreuzigten Ihn! Sind die Menschen etwa nicht schlimmer als der Diabolus; ist die Erde nicht höllischer als die Höllenglut? Aus der Hölle haben sie Christus nicht verjagt; aber die Menschen vertreiben Ihn heute von der Erde, vertreiben Ihn aus ihrem Fleische, ihrer Seele, ihrer Stadt...

 

Das Karsamstagfeuerwunder der heiligen Grabeskirche

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"Am Heiligen Samstag sammeln sich die Gläubigen in großen Gruppen in der Grabeskirche, da an diesem Tag Feuer vom Himmel herabkommt und die Lampen in der Kirche entzündet." So liest man in einem der vielen Osterreiseführer des Heiligen Landes. "Das Wunder des heiligen Feuers" ist den orthodoxen Christen als das "größte aller christlichen Wunder" bekannt. Es findet jedes Jahr zur selben Zeit, auf die selbe Art und am selben Ort statt. Von keinem anderen Wunder ist bekannt, dass es mit einer solchen Regelmäßigkeit und für so eine große Zeitspanne geschieht.

Die Zeremonie um "Das Wunder des Heiligen Feuers" ist wohl die älteste, unverändert praktizierte christliche Zeremonie in der Welt. Seit dem vierten Jahrhundert bis zum heutigen Tage berichten verschiedenste Quellen von seiner Ehrfurcht einflössenden Kraft. Aus diesen Quellen geht hervor, dass das Wunder durch die Jahrhunderte immer am selben Ort, dem selben Feiertag und im selben liturgischen Rahmen gefeiert wurde. Man kann über dieses Wunder bereits in Quellen aus dem achten Jahrhundert lesen. Das Wunder ereignet sich in der Grabeskirche in Jerusalem, für Millionen von Gläubigen der heiligste Ort auf der Erde. Die Grabeskirche selbst ist ein rätselhafter Ort. Theologen, Historiker und Archäologen nehmen an, dass die Kirche sowohl Golgatha, den kleinen Hügel, auf dem Jesus Christus gekreuzigt wurde, als auch das "neue Grab", nahe bei Golgatha, wo sein Leichnam, wie in den Evangelien beschrieben, bestattet wurde, enthält. Die Christen glauben,dass er genau an diesem Ort von den Toten auferstanden ist. Das Wunder lässt sich durch die Jahrhunderte in den vielen Reiseberichten des Heiligen Landes verfolgen.

 

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